Mittwoch, 7. März 2018

Frühe Adoption als Trauma


Pflegekinder und Adoptivkinder,  früh von ihrer Mutter getrennt wurden, leiden oft ihr Leben lang unter den Folgen.




Man könnt annehmen, dass eine Adoption oder die Unterbringung in einer Pflegefamilie grundsätzlich eine gute Lösung ist, wenn die leibliche Mutter nicht in der Lage ist, sich adäquat um das Kind zu kümmern. Das kann auch grundsätzlich bejaht werden.
Allerdings ist leider ist die Trennung von der Mutter folgenschwer für das Kind und sie kann lebenslang belasten. 
Warum ist das so?
Das Kind wächst im Mutterleib heran und erlebt sich und die Mutter als Einheit. Es hört ihre Stimme und nimmt ihre Herzgeräusche wahr. Stress und Gefühle wie Freude, Angst, Ärger und Wut übertragen sich auf das Ungeborene. Die psychische Verbindung,die während der Schwangerschaft und der Geburt entsteht, wird durch eine Trennung gleich nach der Geburt erbarmungslos unterbrochen. Die Signale, die das Kind an die Mutter richtet, bleiben unbeantwortet. Um zu überleben, muss es sich spalten und die Beziehung zu den neuen Eltern kann nur eingeschränkt aufgebaut werden. Wenn es dann zum Wechsel der neuen Bezugspersonen kommt, weil das Kind vorerst in der Übergangs-Pflege untergebracht wurde, kommt es zu erneuten Traumatisierungen.
Ein Beispiel: Eine Klientin in meiner Praxis litt unter Rede-Ängsten in der Öffentlichkeit. Sie hatte Angst, sich zu zeigen. In der Therapie wurde das Thema ihrer Adoption behandelt und dies ermöglichte ihr, frei vor anderen Menschen zu sprechen, ohne dass die spezifischen Ängste bearbeitet werden mussten.
Auch eine spätere Adoption oder die Unterbringung in einer Pflegefamilie hinterlässt Spuren. Häufig ist die Bindungsfähigkeit eingeschränkt.

Sie sind betroffen? Ein Coaching oder eine Psychotherapie können Sie unterstützen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Herzliche Grüße aus Achim,

Frauke Schulte

Impressum: Schulte-Coaching, Frauke Schulte, Naumburger Str. 4, 28832 Achim, Tel. +49-4202-500085
www.frauke-schulte.de; info@frauke-schulte.de
Heilpraktikerin- beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie; Erlaubnisurkunde, ausgestellt vom Landkreis Verden am 24.05.12
Steuernummer 46/106/07797, Finanzamt Verden
Geschäftsführung/inhaltlich verantwortlich nach § 55 Abs.2 RStV: Frauke Schulte

Montag, 12. Februar 2018

Hochsensibel - zart besaitet?



Empfindlich wie eine Mimose?












Ihnen wurde schon oft gesagt, dass Sie sehr empfindlich sind? 
Sie kennen jemanden, der auffallend dünnhäutig auf Reize reagiert? Möglicherweise ist die Ursache eine Hochsensibilität.

Diese angeborene Variation des Nervensystems ist noch immer mit vielen Vorurteilen behaftet. Es handelt sich dabei nicht um eine Krankheit oder Störung, sondern um eine Besonderheit.

Es wird vermutet, dass 15 bis 20 Prozent aller Menschen hochsensibel sind. Ihr Nervensystem ist besonders leicht erregbar und es kann schnell zur Reizüberflutung kommen.

Die Erkenntnis, dass man hochsensibel ist, kann sehr entlastend sein. Zu verstehen, dass ein Gegenüber betroffen ist, fördert das Einfühlungsvermögen für seine Befindlichkeit.
Sie haben wegen Ihrer besonderen Sensibilität schon unangenehme Erfahrungen gemacht?

Ein Coaching oder eine Kurzzeittherapie bei einer hochsensiblen Beraterin kann sehr hilfreich sein. Kontaktdaten finden Sie im Impressum und auf meiner Homepage.

Herzliche Grüße,

Frauke Schulte


Impressum: Schulte-Coaching, Frauke Schulte, Naumburger Str. 4, 28832 Achim, Tel. +49-4202-500085
www.frauke-schulte.de; info@frauke-schulte.de
Heilpraktikerin- beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie; Erlaubnisurkunde, ausgestellt vom Landkreis Verden am 24.05.12
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